Entscheiden Sie sich jetzt für Ökostrom

Sie möchten sich und Ihrer Familie etwas Gutes tun? Besser leben und dabei ein gutes Gefühl haben? Dann tun Sie etwas, was Sie schon längst tun wollten: Wechseln Sie zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter und machen Sie aus Ihrem Zuhause eine atomstromfreie Zone!

Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist ganz einfach: Entscheiden Sie sich für einen der vier Ökostromanbieter, die Sie auf der Internet-Seite (www.atomausstieg-selber-machen.de) finden. Dort wird Ihnen auch erläutert, wie der Stromanbieterwechsel funktioniert.

Worauf kommt es bei Ökostrom an?

Auch beim Ökostrom gibt es unterschiedliche Qualitäten. Die auf dem Markt erhältlichen Produkte reichen von bloßem Etikettenschwindel bis hin zu Angeboten mit hoher Umweltwirkung.

Zentraler Punkt ist dabei die Umweltwirkung des Angebots eines Ökostromanbieters, also die Frage, was sich an der bestehenden Stromerzeugung in Deutschland positiv verändert, wenn Sie sich entscheiden, Ökostrom zu beziehen. Wichtig ist nicht, ob der Strom aus "neuen" Erzeugungs-anlagen kommt (die auch ohne Ihren Beitrag gebaut worden wären), sondern die Frage, ob der Stromhändler etwas unternommen hat, um diesen Neubau zu fördern. Wichtig ist also ein Wirkungszusammenhang zwischen Ihrem Wechsel als Kunden und dem Neubau von Anlagen! Letzten Endes geht es um die Frage: Wie viel fördert und investiert der Stromhändler in den Neubau von Erzeugungsanlagen aus Erneuerbaren Energien pro Kilowattstunde (kWh) Ihres Verbrauchs.

Achten Sie auch auf die bereits gebauten oder geförderten Anlagen der Anbieter.

Werden diese transparent dargestellt?

Erscheinen Ihnen die Projekte sinnvoll?

Werden Umweltschutzbelange dabei berücksichtigt?

Unverbindliche Aussagen mancher Anbieter wie: "X% unseres Gewinns investieren wir in den Neubau von Erzeugungsanlagen" sollten Sie zum Grübeln bringen: Wissen Sie, ob der Anbieter einen Gewinn macht?

Vermeiden Sie Stromanbieter, die Etikettenschwindel betreiben. Betreiber von Ökostromkraft-werken erhalten für jede erzeugte Megawattstunde Strom ein Zertifikat für die umweltschonende Herstellung. Diese RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System) werden getrennt vom Strom europaweit gehandelt. Ein Stromanbieter aus Deutschland kann deshalb zum Beispiel Strom aus Wasserkraft aus Norwegen anbieten, obwohl er diesen gar nicht erzeugt hat und der Strom auch nicht nach Deutschland importiert wurde. Sie sollten also auf Angebote verzichten, die Ihnen z.B. Strom aus  Wasserkraftanlagen liefern und keine neuen Anlagen fördern. Durch einen Wechsel zu einem solchen Ökostromangebot erreichen Sie kaum einen Umweltnutzen, denn am produzierten Strom in Europa ändert sich durch Ihren Wechsel nichts.

Auch unabhängige Label geben Ihnen eine zusätzliche Sicherheit bei der Entscheidung. Führende Umweltverbände haben dabei den Grüner Strom Label e.V. gegründet, der die Kriterien des Anlagenneubaus überprüft.
 
Unabhängig von den aufgeführten Qualitätskriterien ist ein Wechsel zu einem konzern-unabhängigen Ökostromanbieter auch schon deshalb zu begrüßen, weil so der schwache Wettbewerb im deutschen Strommarkt verstärkt wird und alle Angebote besser als der Bezug von Atom- oder Kohlestrom bei den bisherigen Monopolisten sind.

Der Strom, der dabei aus ihrer Steckdose kommt, verändert sich durch den Wechsel Ihres Anbieters übrigens nicht, da dies physikalisch unmöglich ist. Allerdings verbessert sich die Zusammensetzung der gesamten in Deutschland verbrauchten Strommenge entsprechend – und das ist entscheidend.

 

www.NaturEnergieRegionGifhorn.de  |  NERG.eG@gmx.de